Mario Comensoli

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x x Mario Comensoli 1922 - 1993: Kurzbiografie x
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x Als unverwechselbare Malerpersönlichkeit gehört Mario Comensoli zu den bedeutendsten Vertreter des Realismus. Seine Themen waren immer der gesell-schaftlichen Gegenwart entnommen und in eine Bildersprache übersetzt, die das Beispielhafte und Wesentliche einer Situation suchte. In seiner Arbeit wurde er nachhaltig unterstützt von seiner Frau Hélène, die 1994 verstarb

Mario Pasquale Comensoli wird am 15. April 1922 in Lugano geboren. 1943 erhält er als Autodidakt ein Stipendium der Fondazione Torricelli, das ihm den Besuch von Kursen an der Kunstgewerbeschule Zürich und von Vorlesungen an der ETH Zürich erlaubt

Sein erstes Bild, "Piccolo Paesaggio", 1944 entstanden, wird vom Museo Civico, Lugano, angekauft. Im gleichen Jahr übersiedelt Comensoli nach Zürich. Zwischen 1946 und 1949 verbrachte er längere Aufenthalte in Paris mit Begegnungen mit Alberto Giacometti, Miró, Poliakoff, Stanzani, Pignon, Borés sowie André Fougeron.

1953 erste grosse Ausstellung im Helmhaus Zürich

1958 Bezug des Ateliers an der Rousseaustrasse in Zürich

Seine wichtigsten Bilderzyklen heissen "Velofahrer", "Lavoratori in blu", "Tell", "Cinema", "Discovirus" und "Bewegte Jugend". Zahlreiche Aufträge für Wandbilder und Fresken

1974 erste Retrospektive im Museo civico Lugano, 1985 im Kunsthaus Aarau, 1989 im Kunsthaus Zürich. Weitere wichtige Einzelausstellungen: Zürcher Helmhaus, Kunstmuseum Chur, Kunsthaus Glarus, Kunstverein St. Gallen, Castello Visconteo Locarno, Galleria d’Arte Centro Design Lugano, Galleria S. Lucia Rom, Die Brücke Düsseldorf.

Öffentliche Aufträge. Katholische Kirche Meilen, Kapelle Schwendi, Schulhäuser in Hedingen, Lugano, Zürich-Hardau und Sta. Maria, Kursaal Heiden, Elektrizitätswerke Castasegna und Löbbia, Altersheim Weiningen, Restaurant Pestalozza Chur, Zunft zur Letzi Zürich

Mario Comensoli stirbt am 2. Juni 1993 in seinem Zürcher Atelier.

Posthume Ausstellungen v.a. in Museo d'arte moderna in Lugano (1998), Mazzotta Stiftung in Milano (2002), Palais de Beaulieu in Lausanne (2006) und Pinacoteca Casa Rusca in Locarno (2008)


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